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Kasuistische Lehrerbildung am Institut für Erziehungswissenschaft

Das Profil der Lehrerbildung am Institut für Erziehungswissenschaft gründet sich auf dem Modell einer kasuistischen Lehre. Wir folgen damit dem Anspruch einer forschungsnahen, theoretisch anspruchsvollen und zugleich praxisnahen Lehrerbildung. Die Grundidee besteht darin, konkrete Fälle aus der pädagogischen Praxis in einem distanzierten, handlungsentlasteten Modus auf ihre Problemdimensionen hin zu befragen. Der konkrete Fall kann dabei durch sehr unterschiedliche Protokolle und natürlich unterschiedliche Interessen repräsentiert sein. Die Spanne reicht von Unterrichtsprotokollen und multimedialen Unterrichtsdokumenten bis zum Lehrerinterview, von der Peer-Group-Interaktion bis zum Graffiti sowie vom Schulprogramm bis zum Familiengespräch.

Ziel der kasuistischen Lehrerbildung ist es nicht, den Praxisanspruch durch berufspraktische Unterweisungen und Erprobungen zu realisieren. Es geht uns zentral um die Herausbildung einer Reflexionskompetenz; also um die Fähigkeit, Probleme und Strukturen zu erkennen und zu verstehen.

Als einen wichtigen Baustein einer kasuistischen Lehrerbildung verfolgen wir die Konzeption eines beobachtungsorientierten Schulpraktikums (ASP im FüBA). Erläuterungen dazu finden Sie unter "ASP-Beobachtungsorientiertes Schulpraktikum".